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日志


9月17日

Fink und Frosch gedicht

 

 

Fink und Frosch

Im Apfelbaume pfeift der Fink

Sein Pinkepink!

Ein Laubfrosch klettert mühsam nach

Bis auf des Baumes Blätterdach

Und bläht sich auf und quakt: »Jaja!

Herr Nachbar, ick bin och noch da!«

Und wie der Vogel frisch und süß

Sein Frühlingslied erklingen ließ,

Gleich muß der Frosch in rauhen Tönen

Den Schusterbaß dazwischen dröhnen.

»Juchheija heija !« spricht der Fink.

»Fort flieg' ich flink!«

Und schwingt sich in die Lüfte hoch.

»Wat!« ruft der Frosch. »Dat kann ick och!«

Macht einen ungeschickten Satz,

Fällt auf den harten Gartenplatz,

Ist platt, wie man die Kuchen backt,

Und hat für ewig ausgequackt.

Wenn einer, der mit Mühe kaum

Geklettert ist auf einen Baum,

Schon meint, daß er ein Vogel wär',

So irrt sich der.

Katen gedicht

 

 Katzen-Gedichte

Katzen kann man alles sagen


Auf der Treppe saß ein Mädchen,
ein graues Kätzchen auf dem Schoß.
"Dreimal drei ist zwölfundzwanzig",
flüsterte es ihm ins Ohr.

"Aber ja nicht weitersagen!"
Ernst sah es das Kätzchen an.
Keine Sorge! dacht ich, als ich's
im Vorübergehn vernahm.

Katzen kann man alles sagen.
Was man auch zu ihnen spricht,
sie verraten kein Geheimnis.
Katzen machen so was nicht!

 

 

Leise schleicht der Löwe ... gedicht

 

 

Leise schleicht der Löwe ...  

Leise schleicht der Löwe in der Nacht
durch das Dickicht sanft und sacht .
Katzenaugen leuchten hell
schleichen leicht ohne 'Gebell' .

Stark den Körper heruntergedrückt
von weitem sehen wir es und sind entzückt,
Tatzen hat er riesengroß ,
was er fängt läßt er nicht los ,
sondern frißt es mit Behagen ,
schlägt nur , was er braucht für 'n Magen .

Steigt die Sonne langsam auf
nimmt er wieder schnell Reißaus .
Denn in der Mittagshitze liebt er
Schatten schön behaglich,
das ist bei einem Löwen auch nicht fraglich .
Die Verdauung nun beginnt ,
und andere Tiere in Erscheinung bringt .
Die , da er ist gesättigt , sie ohne Angst -
ziehen über Wiesen , Dschungel , ganz .
Sind sie alle auch gesättigt worden ,-
aber ein neuer Tag hat gleiche Sorgen .

 

 

Hund fürs Leben gedicht

Wer einen Hund ins Haus genommen,
der hat den besten Freund gewonnen.
Dass dieses Tier das Beste sei,
erzählt man, und noch allerlei:

Gehorcht aufs Wort und bellt nicht viel,
ist stets bereit zu einem Spiel,
mag Kinder gerne, beisst sie nicht;
fast meint man manchmal, das er spricht.

Vom Aussehen gar nicht erst zu reden.
Für uns ist er der Hund fürs Leben!
So wunderschön und gut geraten!
Dabei verschweigt man all die Taten,
die unserm Freund so gut gelingen
und uns so oft in Rage bringen.

Bleibt dieser Kerl allein zu Haus,
denkt er sich üble Sachen aus:
An einem Montag frisst er Kuchen,
den wir danach vergeblich suchen.

Am Dienstag sind die Nüsse dran,
die er so sauber knacken kann.
Man sammelt dann auf allen vieren,
die Schalen, die den Teppich zieren.

Am Mittwoch stellte er dann fest,
das Klopapier sich reissen lässt
(ganz abgesehen von Zigaretten,
die uns sonst nur geschadet hätten).

Am Donnerstag platzt mir der Kragen,
denn alles kann man nicht ertragen,
da wird das Untier angefaucht,
das es gleich in die Ecke kraucht.
Hat dieser Kerl doch glatt vergessen,
dass wir auch gern Buletten essen!

Was macht man nur mit diesem Köter?
Vielleicht `ne Zeitung auf den Pföter?
Er schaut mich an, der Bösewicht,
nein, diesmal schaff`` ich`s nicht!

Auf frischer Tat soll man doch strafen.
Und nicht, wenn er grad süss geschlafen.
Der Hund versteht auch so ganz gut.
Und tags darauf nichts Böses tut.

Wie`s weitergeht, bleibt jetzt noch offen,
er lernt es noch - wir wollen hoffen.


 

 

Lustige Musikanten

 

 

Lustige Musikanten


Der Wald, der Wald! daß Gott ihn grün erhalt,

Gibt gut Quartier und nimmt doch nichts dafür.

 

Zum grünen Wald wir Herberg halten,

Denn Hoffart ist nicht unser Ziel,

Im Wirtshaus, wo wir nicht bezahlten,

Es war der Ehre gar zuviel.

Der Wirt, er wollt uns gar nicht lassen,

Sie ließen Kann und Kartenspiel,

Die ganze Stadt war in den Gassen,

Und von den Bänken mit Gebraus

Stürzt' die Schule heraus,

Wuchs der Haufe von Haus zu Haus,

Schwenkt' die Mützen und jubelt' und wogt',

Der Hatschier, die Stadtwacht, der Bettelvogt,

Wie wenn ein Prinz zieht auf die Freit,

Gab alles, alles uns fürstlich Geleit.

Wir aber schlugen den Markt hinab

Uns durch die Leut mit dem Wanderstab,

Und hoch mit dem Tamburin, daß es schallt' -

 

Zum Wald, zum Wald, zum schonen, grünen Wald!

 

Und da nun alle schlafen gingen,

Der Wald steckt' seine Irrlicht' an,

Die Frösche tapfer Ständchen bringen,

Die Fledermaus schwirrt leis voran,

Und in dem Fluß auf feuchtem Steine

Gähnt laut der alte Wassermann,

Strählt sich den Bart im Mondenscheine,

Und fragt ein Irrlicht, wer wir sind?

Das aber duckt sich geschwind;

Denn über ihn weg im Wind

Durch die Wipfel der wilde Jäger geht,

Und auf dem alten Turm sich dreht

Und kräht der Wetterhahn uns nach:

Ob wir nicht einkehrn unter sein Dach?

O Gockel, verfallen ist ja dein Haus,

Es sieht die Eule zum Fenster heraus,

Und aus allen Toren rauschet der Wald.

 

Der Wald, der Wald, der schöne, grüne Wald!

 

Und wenn wir müd einst, sehn wir blinken

Eine goldne Stadt still überm Land,

Am Tor Sankt Peter schon tut winken:

"Nur hier herein, Herr Musikant!"

Die Engel von den Zinnen fragen,

Und wie sie uns erst recht erkannt,

Sie gleich die silbernen Pauken schlagen,

Sankt Peter selbst die Becken schwenkt,

Und voll Geigen hängt

Der Himmel, Cäcilia an zu streichen fängt,

Dazwischen Hoch vivat! daß es prasselt und pufft,

Werfen die andern vom Wall in die Luft

Sternschnuppen, Kometen,

Gar prächtige Raketen

Versengen Sankt Peter den Bart, daß er lacht,

Und wir ziehen heim, schöner Wald, gute Nacht!

 

 

9月16日

schaten spigel

 

 

 

Das Buch gedicht

 

Das Buch

Wer jetzt weint irgendwo in der Welt,
ohne
Grund weint in der Welt,
weint über mich.

Wer jetzt lacht irgendwo in der Nacht,
ohne
Grund lacht in der Nacht,
lacht mich aus.

Wer jetzt geht irgendwo in der Welt,
ohne
Grund geht in der Welt,
geht zu mir.

Wer jetzt stirbt irgendwo in der Welt,
ohne
Grund stirbt in der Welt:
sieht mich an.

 

Wesen der Katze

Fantasy Pictures, Images and Photos

 

Wesen der Katze
 
Die Pupillen schmal, mir scheint ich kann
schärfer hindurch blicken als durch runde.
Ruhend auf der Regung schwand der Bann,
der mich schablonierte, Stund um Stunde.

Schwarz dein Fell und fließend ist dein Schreiten,
wenn geheimes du zu öffnen suchst.
Selten scheint dein Schritt dir zu entgleiten,
wenn du statt der Welt dich selbst verfluchst.

Ruhend scheint dein Schwerpunkt, schnell der Gang
während ich versuche meinen Blick
auf dem Huschen einen Ast entlang
zu fixieren- was für ein Geschick!

Nähe suchst du, doch schaffst dir Distanz,
wenn dein Stolz zum Objekt scheint zu sinken.
Plötzlich wird es klar- das Sein ist ganz,
oder es verschwimmt und muss ertrinken!

So streifst du allein durch diese Welt
stetig auf der Suche und im Spiel.
Nichts ist, was dich lang an Orten hält,
nichts ist nichts- und du, du bist so viel.
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Ende heißt Anfang,
Loslassen heißt Behalten,
Trauer heißt Freude,
Ruhe heißt Bewegung,
Schweigen heißt Dichten....
 

Alptraum

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Alptraum

Ich hatte einen bösen Traum,
mit einem riesengrossen Schrei
brach der Erdenball entzwei.

Die eine Seite bunt und Leben,
die andre voller großer Beben.

Und ich stand,
wie gebannt,
auf der ausgebrannten Erde.

Die Tiere winkten zu mir rüber,
und ich konnte nicht hinüber.

Die Spaltung war zu breit,
das Paradies zu weit,
auf der grünen schönen Erde.

Ich schrie:"holt mich weg,
von diesem grauenvollen Fleck!"

als ich schwitzend dann erwachte,
und so dachte,
oh, wunderbare Mutter Erde!

Niemals darst du untergeh`n
wollen die Sonne immer seh`n.

Dieser Traum hat mir gezeigt,
was am Ende übrig bleibt,
von unserer heißgeliebten Erde.

Wenn wir nichts dagegen machen,
nur über Umweltsünden lachen,

sehen wir, dass nichts mehr geht
dann ist es irgendwann zu spät,
auf uns´rer stolzen Erde!

 

 

Im Schattenwald

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Im Schattenwald

Auf einem Stein
sass ich.
Im düstren Wald.
Kein Laut.
Keine Sonnenstrahlen.
Ein fahles Licht,
erhellte die Schatten.
Ich fürchtete mich,
in dieser Abgeschiedenheit.

Es war still,
die Ruhe schrie ihren Namen.
Keine Tiere,
kein Leben,
im Schattenwald.
Einzig vor mir,
auf einem toten Ast,
sass ein Phönix.
Sein Gefieder,
das doch strahlen sollte,
es war grau.
Aber der Vogel sang.
Er hielt den Schnabel offen,
und wiegte sich,
gefangen in seinem Gesang.

Doch ich hörte sein Lied nicht.

Mein Blick kreiste.
Fahles Licht,
mit bleichen Fingern,
tastend,
berührte die toten Bäume,
der tote Stein,
auf dem ich sass.
Meine Haut,
erbleichte.
Hände aus Knochen.
Gesicht aus Angst.

Dann sah ich etwas.

Ein kleines Mädchen,
frierend,
ängstlich,
stand es dort
und sah mich an.
Ich nahm es,
umarmte es
und schenkte ihm meine Decke.
Ich beruhigte das Kind,
wiegte es,
spürte wie es einschlief.
Geschlossene Lider,
ruhiger Atem.
Ich lächelte.
Freute mich,
dass ich dem Kind half.

Und als ich mich aufrichtete,
da schien die Sonne durch die Blätter,
Tiere spielten.

Und der goldene Phönix
sang.

 

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