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    October 09

    lady fantassyy

     

     

    Fairie Green

     

     

     

    Vögel fee

     

     

    September 18

    Seejungfrau

    fantasy

    September 17

    Fink und Frosch gedicht

     

     

    Fink und Frosch

    Im Apfelbaume pfeift der Fink

    Sein Pinkepink!

    Ein Laubfrosch klettert mühsam nach

    Bis auf des Baumes Blätterdach

    Und bläht sich auf und quakt: »Jaja!

    Herr Nachbar, ick bin och noch da!«

    Und wie der Vogel frisch und süß

    Sein Frühlingslied erklingen ließ,

    Gleich muß der Frosch in rauhen Tönen

    Den Schusterbaß dazwischen dröhnen.

    »Juchheija heija !« spricht der Fink.

    »Fort flieg' ich flink!«

    Und schwingt sich in die Lüfte hoch.

    »Wat!« ruft der Frosch. »Dat kann ick och!«

    Macht einen ungeschickten Satz,

    Fällt auf den harten Gartenplatz,

    Ist platt, wie man die Kuchen backt,

    Und hat für ewig ausgequackt.

    Wenn einer, der mit Mühe kaum

    Geklettert ist auf einen Baum,

    Schon meint, daß er ein Vogel wär',

    So irrt sich der.

    Katen gedicht

     

     Katzen-Gedichte

    Katzen kann man alles sagen


    Auf der Treppe saß ein Mädchen,
    ein graues Kätzchen auf dem Schoß.
    "Dreimal drei ist zwölfundzwanzig",
    flüsterte es ihm ins Ohr.

    "Aber ja nicht weitersagen!"
    Ernst sah es das Kätzchen an.
    Keine Sorge! dacht ich, als ich's
    im Vorübergehn vernahm.

    Katzen kann man alles sagen.
    Was man auch zu ihnen spricht,
    sie verraten kein Geheimnis.
    Katzen machen so was nicht!

     

     

    Leise schleicht der Löwe ... gedicht

     

     

    Leise schleicht der Löwe ...  

    Leise schleicht der Löwe in der Nacht
    durch das Dickicht sanft und sacht .
    Katzenaugen leuchten hell
    schleichen leicht ohne 'Gebell' .

    Stark den Körper heruntergedrückt
    von weitem sehen wir es und sind entzückt,
    Tatzen hat er riesengroß ,
    was er fängt läßt er nicht los ,
    sondern frißt es mit Behagen ,
    schlägt nur , was er braucht für 'n Magen .

    Steigt die Sonne langsam auf
    nimmt er wieder schnell Reißaus .
    Denn in der Mittagshitze liebt er
    Schatten schön behaglich,
    das ist bei einem Löwen auch nicht fraglich .
    Die Verdauung nun beginnt ,
    und andere Tiere in Erscheinung bringt .
    Die , da er ist gesättigt , sie ohne Angst -
    ziehen über Wiesen , Dschungel , ganz .
    Sind sie alle auch gesättigt worden ,-
    aber ein neuer Tag hat gleiche Sorgen .

     

     

    Hund fürs Leben gedicht

    Wer einen Hund ins Haus genommen,
    der hat den besten Freund gewonnen.
    Dass dieses Tier das Beste sei,
    erzählt man, und noch allerlei:

    Gehorcht aufs Wort und bellt nicht viel,
    ist stets bereit zu einem Spiel,
    mag Kinder gerne, beisst sie nicht;
    fast meint man manchmal, das er spricht.

    Vom Aussehen gar nicht erst zu reden.
    Für uns ist er der Hund fürs Leben!
    So wunderschön und gut geraten!
    Dabei verschweigt man all die Taten,
    die unserm Freund so gut gelingen
    und uns so oft in Rage bringen.

    Bleibt dieser Kerl allein zu Haus,
    denkt er sich üble Sachen aus:
    An einem Montag frisst er Kuchen,
    den wir danach vergeblich suchen.

    Am Dienstag sind die Nüsse dran,
    die er so sauber knacken kann.
    Man sammelt dann auf allen vieren,
    die Schalen, die den Teppich zieren.

    Am Mittwoch stellte er dann fest,
    das Klopapier sich reissen lässt
    (ganz abgesehen von Zigaretten,
    die uns sonst nur geschadet hätten).

    Am Donnerstag platzt mir der Kragen,
    denn alles kann man nicht ertragen,
    da wird das Untier angefaucht,
    das es gleich in die Ecke kraucht.
    Hat dieser Kerl doch glatt vergessen,
    dass wir auch gern Buletten essen!

    Was macht man nur mit diesem Köter?
    Vielleicht `ne Zeitung auf den Pföter?
    Er schaut mich an, der Bösewicht,
    nein, diesmal schaff`` ich`s nicht!

    Auf frischer Tat soll man doch strafen.
    Und nicht, wenn er grad süss geschlafen.
    Der Hund versteht auch so ganz gut.
    Und tags darauf nichts Böses tut.

    Wie`s weitergeht, bleibt jetzt noch offen,
    er lernt es noch - wir wollen hoffen.


     

     

    Lustige Musikanten

     

     

    Lustige Musikanten


    Der Wald, der Wald! daß Gott ihn grün erhalt,

    Gibt gut Quartier und nimmt doch nichts dafür.

     

    Zum grünen Wald wir Herberg halten,

    Denn Hoffart ist nicht unser Ziel,

    Im Wirtshaus, wo wir nicht bezahlten,

    Es war der Ehre gar zuviel.

    Der Wirt, er wollt uns gar nicht lassen,

    Sie ließen Kann und Kartenspiel,

    Die ganze Stadt war in den Gassen,

    Und von den Bänken mit Gebraus

    Stürzt' die Schule heraus,

    Wuchs der Haufe von Haus zu Haus,

    Schwenkt' die Mützen und jubelt' und wogt',

    Der Hatschier, die Stadtwacht, der Bettelvogt,

    Wie wenn ein Prinz zieht auf die Freit,

    Gab alles, alles uns fürstlich Geleit.

    Wir aber schlugen den Markt hinab

    Uns durch die Leut mit dem Wanderstab,

    Und hoch mit dem Tamburin, daß es schallt' -

     

    Zum Wald, zum Wald, zum schonen, grünen Wald!

     

    Und da nun alle schlafen gingen,

    Der Wald steckt' seine Irrlicht' an,

    Die Frösche tapfer Ständchen bringen,

    Die Fledermaus schwirrt leis voran,

    Und in dem Fluß auf feuchtem Steine

    Gähnt laut der alte Wassermann,

    Strählt sich den Bart im Mondenscheine,

    Und fragt ein Irrlicht, wer wir sind?

    Das aber duckt sich geschwind;

    Denn über ihn weg im Wind

    Durch die Wipfel der wilde Jäger geht,

    Und auf dem alten Turm sich dreht

    Und kräht der Wetterhahn uns nach:

    Ob wir nicht einkehrn unter sein Dach?

    O Gockel, verfallen ist ja dein Haus,

    Es sieht die Eule zum Fenster heraus,

    Und aus allen Toren rauschet der Wald.

     

    Der Wald, der Wald, der schöne, grüne Wald!

     

    Und wenn wir müd einst, sehn wir blinken

    Eine goldne Stadt still überm Land,

    Am Tor Sankt Peter schon tut winken:

    "Nur hier herein, Herr Musikant!"

    Die Engel von den Zinnen fragen,

    Und wie sie uns erst recht erkannt,

    Sie gleich die silbernen Pauken schlagen,

    Sankt Peter selbst die Becken schwenkt,

    Und voll Geigen hängt

    Der Himmel, Cäcilia an zu streichen fängt,

    Dazwischen Hoch vivat! daß es prasselt und pufft,

    Werfen die andern vom Wall in die Luft

    Sternschnuppen, Kometen,

    Gar prächtige Raketen

    Versengen Sankt Peter den Bart, daß er lacht,

    Und wir ziehen heim, schöner Wald, gute Nacht!

     

     

    September 16

    schaten spigel

     

     

     

    Das Buch gedicht

     

    Das Buch

    Wer jetzt weint irgendwo in der Welt,
    ohne
    Grund weint in der Welt,
    weint über mich.

    Wer jetzt lacht irgendwo in der Nacht,
    ohne
    Grund lacht in der Nacht,
    lacht mich aus.

    Wer jetzt geht irgendwo in der Welt,
    ohne
    Grund geht in der Welt,
    geht zu mir.

    Wer jetzt stirbt irgendwo in der Welt,
    ohne
    Grund stirbt in der Welt:
    sieht mich an.

     

    Wesen der Katze

    Fantasy Pictures, Images and Photos

     

    Wesen der Katze
     
    Die Pupillen schmal, mir scheint ich kann
    schärfer hindurch blicken als durch runde.
    Ruhend auf der Regung schwand der Bann,
    der mich schablonierte, Stund um Stunde.

    Schwarz dein Fell und fließend ist dein Schreiten,
    wenn geheimes du zu öffnen suchst.
    Selten scheint dein Schritt dir zu entgleiten,
    wenn du statt der Welt dich selbst verfluchst.

    Ruhend scheint dein Schwerpunkt, schnell der Gang
    während ich versuche meinen Blick
    auf dem Huschen einen Ast entlang
    zu fixieren- was für ein Geschick!

    Nähe suchst du, doch schaffst dir Distanz,
    wenn dein Stolz zum Objekt scheint zu sinken.
    Plötzlich wird es klar- das Sein ist ganz,
    oder es verschwimmt und muss ertrinken!

    So streifst du allein durch diese Welt
    stetig auf der Suche und im Spiel.
    Nichts ist, was dich lang an Orten hält,
    nichts ist nichts- und du, du bist so viel.
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    Ende heißt Anfang,
    Loslassen heißt Behalten,
    Trauer heißt Freude,
    Ruhe heißt Bewegung,
    Schweigen heißt Dichten....